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Zweite Liga : Elfmeter-Wahnsinn in Bochum, Aue auf Platz drei

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Zwei, die sich freuen: Aues Florian Krüger (rechts) jubelt nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 mit Dimitrij Nazarov. Bild: dpa

Ganze drei Strafstöße gibt es beim Duell zwischen Bochum und Osnabrück, nur einer aber landet auch im Tor. Gegen St. Pauli hat Aue derweil keine Mühe und springt zumindest für den Moment auf einen Spitzenrang.

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          Fußball-Zweitligaklub VfL Bochum hat es abermals verpasst, sich von den Abstiegsrängen abzusetzen. Am Freitagabend kam das Team von Trainer Thomas Reis in einem schwachen Spiel nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Aufsteiger VfL Osnabrück hinaus. Von insgesamt drei Strafstößen im Spiel nutzten nur die Niedersachsen einen von zwei Versuchen. Niklas Schmidt glich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2 Minute) per Foulelfmeter aus. Danny Blum (2.) hatte Bochum früh in Führung geschossen.

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          Zunächst hatte der frühere Osnabrücker Manuel Riemann im Bochumer Tor noch einen Foulelfmeter von Marcos Alvarez gehalten (10.). In der zweiten Hälfte rettete dann Osnabrücks Keeper Philipp Kühn mit einem gehaltenen Handelfmeter gegen Silvere Ganvoula (64.) einen Punkt für die Gäste, die damit besser leben können.

          Wie schon vor der Länderspielpause beim 1:1 beim FC St. Pauli punktete Bochum zwar, bleibt aber im Tabellenkeller. Mit 14 Punkten aus 14 Spielen verließen die Westfalen für mindestens eine Nacht aber die Abstiegsränge. Osnabrück ist mit 17 Punkten aktuell der erfolgreichste Aufsteiger.

          Nach drei sieglosen Spielen hat derweil der FC Erzgebirge Aue wieder gewonnen. Die Sachsen setzten sich gegen ihren Lieblingsgegner St. Pauli mit 3:1 (2:0) und sind mit dem fünften Heimsieg in Serie gegen die Kiezkicker nun vorerst ärgster Verfolger des Spitzenduos Arminia Bielefeld und Hamburger SV. Zwei Abwehrschnitzer vom walisischen Verteidiger James Lawrence nutzte Aue mit zwei Treffern zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung durch Florian Krüger (14. Minute) und Dimitrij Nazarov (24./Foulelfmeter). Henk Veerman (56.) erzielte zwischenzeitlich den Anschlusstreffer, ehe Pascal Testroet (62.) auf 3:1 erhöhte.

          Das Team von Dirk Schuster begann vor 14.000 Zuschauern engagiert gegen die ersatzgeschwächten Gäste. Bei der Führung half jedoch Lawrence, der den Ball unabsichtlich ins Zentrum klärte. Zehn Minuten später war wieder Lawrence der Pechvogel: Er berührt den Ball mit ausgestrecktem Arm – nach Videobeweis gab Schiedsrichter Markus Schmidt Elfmeter, den Nazarov sicher verwandelte.

          Nach dem Wechsel keimte Hoffnung für die Hanseaten auf. Veerman nahm eine Flanke gekonnt an und schoss zum Anschluss ein. Nur sechs Minuten später markierte Testroet nach einem Konter den Endstand.

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