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1:1 bei Schalke 04 : Leipzig bleibt auf Champions-League-Kurs

  • -Aktualisiert am

Am Ende nahmen die Leipziger einen Punkt mit aus Gelsenkirchen. Bild: EPA

Nach dem Remis bei Schalke 04 zum Abschluss des 30. Spieltags haben die Leipziger zwar acht Punkte Rückstand auf Bayern München, aber auch sieben Punkte Vorsprung auf Rang vier.

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          Auch wenn die Münchner Bayern von ihrer Bestform ein Stück entfernt sind, brauchen sie um ihre Vormachtstellung keine Sorgen zu machen. Ihr einzig verbliebener Verfolger Rasenballsport Leipzig bleibt respektvoll auf Abstand. Vier Runden vor dem Ende der Bundesliga-Saison verpassten die Sachsen die Chance, ihren Rückstand auf sechs Punkte zu verkürzen und etwas Spannung zu erzeugen. Beim 1:1 „auf“ Schalke holte RB eher einen Punkt, der hilft, die direkte Qualifikation für die Champions League weiter abzusichern.

          Timo Werner hatte Leipzig zwar früh in Führung geschossen (15. Minute), doch Schalke zeigte sich drei Tage nach dem anstrengenden Europapokalspiel gegen Ajax Amsterdam kämpferisch und erreichte dank Klaas-Jan Huntelaars Ausgleichstor (46.) einen Teilerfolg. Der gewonnene Punkt ist zwar gut für die Stimmung beim FC Schalke, reicht aber nicht, um den Rückstand auf die internationalen Startplätze zu verkürzen. Der Bundesliga-Sechste Freiburg hat schon sechs Zähler mehr als die Königsblauen.

          Die Schalker waren zunächst vor allem damit beschäftigt, den Kraftakt gegen Ajax Amsterdam zu verkraften. Das Viertelfinal-Rückspiel war am Ende zum Frusterlebnis geworden, weil die Westfalen in Unterzahl noch zwei Tore hinnehmen mussten und trotz ihres Heimsieges (3:2) das Halbfinale der Europa League verpassten. Als hätten sie nicht genug Ballast mit sich herumzuschleppen, mussten sie ohne ihren zuletzt wirkungsvollsten Spieler Leon Goretzka alsbald einem Rückstand hinterherlaufen.

          Kaum darf er mal mitspielen, schon trifft er auch: Jan-Klaas Huntelaar
          Kaum darf er mal mitspielen, schon trifft er auch: Jan-Klaas Huntelaar : Bild: dpa

          Die Leipziger, ausgeruht und unbeeindruckt von den Schmährufen gegnerischer Fans, hatten die Spielkontrolle an sich gerissen und waren durch Jungnationalspieler Werner, der bei jedem Ballkontakt von Pfiffen begleitet wurde, in Führung gegangen. Abermals hatte jener Mann die Gelsenkirchener geärgert, der im Hinspiel einen Elfmeter geschunden hatte und den Strafstoß anschließend treffsicher ausgeführt hatte. Emil Forsberg verpasste es, den Vorsprung zügig auszubauen, auf der anderen Seite ließen die Leipziger den Gegner kaum ins Spiel kommen. Schalke versuchte die verbliebenen Kräfte zu mobilisieren, blieb aber zunächst harmlos.

          Cheftrainer Markus Weinzierl hatte zum ersten Mal die beiden Stürmer Guido Burgstaller und Klaas-Jan Huntelaar gemeinsam für die Startelf nominiert. Burgstaller wirkte zunächst ein wenig auffälliger als sein niederländischer Kompagnon, vermochte seine beiden Chancen in der ersten Hälfte aber nicht zu nutzen.

          Die Schalker kamen augenscheinlich mit dem Vorsatz aus der Kabine, in der zweiten Halbzeit mit ihrem Versuch der Frustbewältigung fortzufahren. Und plötzlich war Huntelaar voll da – wie in alten Zeiten. Den Leipzigern war anscheinend nicht bewusst, wie gefährlich dieser einst gefeierte Stürmerstar noch sein kann. So konnte Huntelaar die Flanke von Caligiuri ungehindert aus sechs Metern mit dem Kopf ins Netz befördern. Die Leipziger erholten sich von dem Gegentreffer, ließen es in der Offensive aber an Durchschlagskraft fehlen.

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