Kuriose WM-Storys (7) :
Herbergers Bluff

Von
Christian Eichler
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Den Gesetzten zweimal geschlagen: Hans Schäfer (Zweiter v.r.) trifft beim ersten Sieg über die Türken in der Vorrunde 1954, dem der zweite im Entscheidungsspiel folgt.
Den Gesetzten zweimal geschlagen: Hans Schäfer (Zweiter v.r.) trifft beim ersten Sieg über die Türken in der Vorrunde 1954, dem der zweite im Entscheidungsspiel folgt.Picture Alliance

Auf dem Weg zum WM-Sieg 1954 hilft den Deutschen die glückliche Hand eines Kindes und die Raffinesse des Bundestrainers.

Der Spielmodus von Fußball-Weltmeisterschaften hat an seltsamen Ideen kaum etwas ausgelassen. Am verrücktesten ist die Regelung, in den Vorrundengruppen der WM 1954 nicht alle vier Teams gegeneinander spielen zu lassen, sondern jeweils nur die beiden zuvor „Gesetzten“ gegen die beiden „Ungesetzten“. Mit der Pointe, dass nach dem Sieg eines Ungesetzten ein Wiederholungsspiel nötig wird. Deshalb muss die Schweiz Italien gleich zweimal schlagen, um das Viertelfinale zu erreichen – und Deutschland zweimal die Türkei.

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