Start der Reform der europäischen Fußball-Wettbewerbe : Große Fußballgefühle und hohe Belastung

Die Kasse klingelt, doch den Preis zahlen die Spieler. Ob die Fans sich auf die Streamingdienste stürzen, wird sich erst noch zeigen müssen.
Noch sind alle relevanten Zeilen und Spalten der neuen Champions-League-Tabelle mit Nullen gefüllt, die Aussagekraft des Zahlenwerks, das seit dem Donnerstagabend im Internet kursiert, ist gering. Aber ein neues, ungewohntes Gefühl geht von diesem Tableau mit den 36 Teilnehmern bereits aus, schließlich stehen plötzlich auch fünf deutsche Klubs unmittelbar miteinander in Konkurrenz. Direkte Duelle von Teams aus demselben Land sind zwar ausgeschlossen, dass Borussia Dortmund aber an den letzten beiden Spieltagen zum Fernduell gegen RB Leipzig um einen Platz unter den ersten Acht und damit um den direkten Einzug ins Achtelfinale antreten muss, ist gut vorstellbar – genauso wie ein solcher Kampf um einen Platz in den Play-offs zwischen Leverkusen und Stuttgart. „Ich bin total aufgeregt und freue mich auf diesen Modus“, sagt Hans-Joachim Watzke, der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, während sein Leverkusener Kollege Fernando Carro hinzufügt: „Ich bin froh, dass das neue Format angenommen wird. Das wird eine spannende Champions-League-Saison.“ Das Finale wird am 31. Mai im München ausgetragen.
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