Brexit-Kommentar : May macht einen Schritt in Richtung EU

Mit ihrer Forderung nach einer zweijährigen Übergangsphase will die britische Premierministerin die Blockade in den Brexit-Verhandlungen lösen. In ihrem Land dürften das einige als Zumutung empfinden.
Es gab Premierminister, die wollten das Vereinigte Königreich ins Herz Europas führen. Man kann nicht sagen, dass sie Erfolg gehabt hätten. Vielmehr führt Britanniens Weg aus Europa heraus, genauer: aus der EU. Aber immerhin hat die amtierende Premierministerin May das „historische Herz Europas“ für ihre weithin annoncierte europapolitische Rede gewählt, Florenz. Sollte der Ort, einst die Wirkungsstätte des großen Staatsphilosophen Machiavelli, schon die wahre Botschaft ihrer Rede sein, mit der sie die festgefahrenen Brexit-Gespräche vom Fleck zu bringen hofft? Draußen und doch mit der EU in neuer Partnerschaft eng verbunden?






