Brexit-Verschiebung : Erst mal Luft holen
Die Verschiebung des Brexits soll Klarheit in Westminster schaffen. Aber Obacht: Es ist viel Druck im Kessel der britischen Politik. Hoffentlich explodiert er nicht.
Ein ungeregelter Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zum 29. März ist erst einmal vom Tisch. Soviel steht nach den Beratungen im Kreis der Staats- und Regierungschefs der EU-Länder in der Nacht zum Freitag erst einmal fest. Sie haben die britische Premierministerin May mit guten Wünschen zurück nach London verabschiedet und ihr einen neuen Zeitplan in den Aktenkoffer gesteckt: Wenn das Unterhaus das Austrittsabkommen in der nächsten Woche billigt, dann scheidet das Königreich am 22. Mai aus der EU aus; dann wird die Trennung nach 46 Jahren Mitgliedschaft vollzogen, und die Arbeit an der künftigen Partnerschaft kann beginnen.







