Shoppen mit Schüler-Budget : Primark will ans Taschengeld

Shorts für vier Euro, der Pulli für zehn: Die irische Billigmode-Kette Primark rollt den deutschen Markt auf. Und macht H&M die jungen Kunden abspenstig.
Die grauen Körbe müssen voll werden. Das ist immer so bei Primark. Voll mit billigen Klamotten. Carla weiß, wovon sie spricht, wenn sie so etwas erzählt. Die Bochumer Linguistik-Studentin (25) ist Primark-Expertin, und das nicht erst, seit eine Filiale des irischen Mode-Discounters in Essen eröffnet hat. „Ich bin schon oft dort gewesen“, sagt sie. Am Eingang schnappe man sich einen dieser Körbe. Und dann könne das Einkaufen nach Lust und Laune beginnen. Die Klamotten und Accessoires sind unglaublich billig, sie kosten lediglich ein paar Euro. Die Körbe sind groß. „Und alle machen mit.“ Wenn jeder wie von Sinnen Kleiderteile in die Umkleidekabine schleppe, dann könne man sich dem überhaupt nicht entziehen. „Es entsteht dieser Sog des HabenWollens.“ Diesen habe das Unternehmen in seinen Läden perfekt organisiert, sagt sie. Das sei eines der Geheimnisse der Mode-Kette.





