Luxus in Nordkorea : Die Uhr tickt

In Nordkorea etabliert sich eine neue Elite. Die fährt deutsche Autos, trägt französische oder italienische Mode und isst in Nobel-Restaurants. Den Armen fehlt es unterdessen am Nötigsten.
Die Schneise ist schon in den Wald geschlagen, und Machthaber Kim Jong-un hat am Berg Masik einigen Offizieren vom Bau-Batallion erklärt, was ein Skigebiet ist und wie es auszusehen hat. Es soll drei Pisten, ein Hotel und einen Hubschrauberlandeplatz haben, hat der junge Herrscher vorgegeben. Doch zum Bau fehlt Nordkorea das Wichtigste. Die in der Schweiz bestellte Liftanlage kommt nicht. Die Lieferung wäre ein Verstoß gegen Sanktionen der Vereinten Nationen, befand der Schweizer Bundesrat. Denn Luxusgüter dürfen nicht nach Nordkorea geliefert werden.





