Street Food : Drinnen und draußen zugleich

„Street Food“ ist, Achtung Wortspiel, in aller Munde. Ein öffentlicher Ort, an dem sich Hunger und Koch auf besondere Weise finden, ist eine Markthalle in Berlin. Ein Rundgang.
Wenn Koch und Hunger im mehr oder weniger öffentlichen Raum zusammentreffen, spricht nicht nur der Fachmann neuerdings von „Street Food“. Die Bandbreite ist schier unendlich, vom vertrauten Imbissstand mit Currywurst, Pommes, Döner oder Eis über die kürzlich hier vorgestellten Food-Trucks in den Vereinigten Staaten bis zu den bunten „night markets“ in Südostasien. Plötzlich aber scheint das Phänomen noch eine ganz neue Faszination zu gewinnen. Warum nur? Ganz einfach: Street Food verhält sich zu herkömmlichen Restaurants wie Foodblogs zum traditionellen Verlagswesen: Die Eintrittsschwelle ist gering, der Beteiligungsgrad hoch, die Aktualität immens. „Street Food“, schreibt der „Oxford Companion on Food“, „ist oft viel interessanter als das Essen in Restaurants.“





