Gastbeitrag :
Eine deutsche Strategie für den Brexit

Von
Clemens Fuest
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Clemens Fuest
Clemens Fuestdpa

Wenn sich Großbritannien und die EU nicht schnell auf neue Handelsregeln einigen, drohen Zölle und andere regulatorische Barrieren. Gerade für Deutschland steht viel auf dem Spiel.

Es ist so weit. Die britische Regierung will an diesem Mittwoch formell erklären, dass das Vereinigte Königreich aus der EU austreten wird. Die EU-Mitgliedschaft des Landes wird damit voraussichtlich im März 2019 enden. Bis dahin bleibt Zeit, die Modalitäten des Austritts und die künftigen Beziehungen zu regeln. Wenn kein Abkommen zustande käme, würden für die Wirtschaftsbeziehungen künftig die Regeln der Welthandelsorganisation WTO gelten. Für viele Güter fielen Zölle in Größenordnungen zwischen 5 und 10 Prozent an, teilweise auch deutlich mehr. Bestimmte Dienstleistungen könnten gar nicht mehr gehandelt werden.

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