Rennen auf Halbinsel :
Räder rollen rückwärts auf der Krim

Von
Denis Trubetskoy, Kiew
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Jalta, Krim: Russisch? Nicht mehr für die UCI.
Jalta, Krim: Russisch? Nicht mehr für die UCI.AFP

Ein internationales Radrennen auf der Krim sorgte für Diskussionen im Mai. Nun entzieht der Weltverband Russland die Austragung auf der annektierten Halbinsel – und sorgt für eine herbe Niederlage.

Kleines Rennen, großes Echo: Die Berichterstattung über das internationale Mountainbike-Rennen „FreeRate DH“ im Mai 2015 in Jalta hat zu vielen Diskussionen innerhalb des Radsport-Weltverbandes UCI geführt – und nun zu einer spektakulären Rolle rückwärts. Und zu einer herben Niederlage der russischen Sportpolitik. Denn der Wettbewerb auf der von Russland unter Bruch des Völkerrechts annektierten Halbinsel Krim, unter russischer Flagge und in Anwesenheit eines UCI-Commissaires ausgetragen, machte die UCI zum ersten internationalen Sportverband, der die Annexion der Krim legitimierte. Nun wurde der Wettbewerb aus dem internationalen Kalender gestrichen – und zwar sowohl das für 2016 geplante Rennen wie auch für die im vergangenen Mai ausgetragene Ausgabe.

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