Paralympics in London :
Krieg und Spiele

Christian Kamp
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Erinnerung an Paralympics-Gründer Ludwig Guttmann: Tochter Eve Loeffler vor dem Logo in London
Erinnerung an Paralympics-Gründer Ludwig Guttmann: Tochter Eve Loeffler vor dem Logo in Londondapd

Der Behindertensport kehrt in London zu seinen Wurzeln zurück. 1948 sollten die ersten Wettbewerbe verwundeten Soldaten helfen, ins Leben zurückzufinden. Dieses Motiv ist auch bei den Paralympics 2012 hochaktuell.

In London ist in diesen Tagen viel von einem Deutschen zu hören und zu lesen. Ludwig Guttmann heißt der Mann, dem eine Ausstellung im Jüdischen Museum gewidmet ist und über dessen bewegtes Leben die BBC kürzlich einen Fernsehfilm zeigte. An diesem Mittwoch werden in der englischen Hauptstadt die 14. Paralympischen Sommerspiele eröffnet. Und Guttmann, geboren 1899 im schlesischen Ort Tost, 1939 vor den Nationsozialisten nach England geflohen und 1980 dort gestorben, gilt als Erfinder der Weltspiele für Menschen mit Behinderung.

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