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Studie zum Liebesleben : „Sex muss nicht spektakulär sein, um gut zu sein“

Der meiste Sex findet in festen Partnerschaften statt. Singels haben das Nachsehen. Bild: plainpicture/neuebildanstalt/Dot

Das Liebesleben der Deutschen wird erstmals umfassend erforscht. Ein Gespräch mit Studienleiter Peer Briken über die neue Lust am sexuellen Experimentieren, Orgasmusprobleme und Leistungsdruck im Bett.

          8 Min.

          Herr Professor Briken, was machen die Deutschen am liebsten im Bett?

          Julia Schaaf

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Schlafen.

          Ich hätte ein paar andere Befunde: 38 Prozent aller Deutschen faken den Orgasmus. Jede vierte Frau steht im Bett unter Leistungsdruck. Nur jeder Zweite redet mit dem Partner offen über seine sexuellen Wünsche.

          Wo sind diese Daten her?

          Partnerbörsen und Datingportale werfen ständig solche Umfrageergebnisse auf den Markt.

          Aber meistens wird nicht angegeben, in welcher Art und Weise die Daten erhoben worden sind. 38 Prozent – von was? Was ist die Grundgesamtheit, auf die sich diese Prozentzahl bezieht? Eine beliebige Gruppe von Internetnutzern? Leute in der Fußgängerzone? Solche Angaben sind unter Umständen ein Hinweis auf etwas – auf keinen Fall mehr.

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