Vierschanzentournee-Kommentar :
Stabile Flughöhe der Deutschen

Marc Heinrich
Ein Kommentar von
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Richard Freitag darf sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.
Richard Freitag darf sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen.NIESNER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Richard Freitag kämpft um den Sieg bei der Vierschanzentournee. Das ist nicht das einzige positive Resultat bei den deutschen Skispringern. Das liegt auch an der Arbeit des Bundestrainers.

Es sieht spielerisch leicht aus und ist doch so schwer. Wer sich traut, mit zwei Ski an den Füßen und Kopf voran eine Sprungschanze hinunterzustürzen, muss neben Mut auch über jede Menge körperliches Feingefühl verfügen, um unten heil anzukommen. Mit Geschwindigkeiten von neunzig Kilometern in der Stunde geht es in der Anfahrtshocke los. Der Athlet muss dann, bevor er zum Spielball des Windes wird, die Tischkante exakt erwischen, um in den Zehntelsekunden, die ihm bleiben, Oberkörper, Arme und Beine in eine passende Position für die fünf Sekunden dauernde Luftfahrt zu bringen. Skispringer sind virtuose Könner, die motorische Lösungen präsentieren, die das Publikum wie aktuell bei der Vierschanzentournee stets aufs Neue staunen lassen. Die Sportart erfreut sich einer ungebrochenen Popularität, obwohl sie nicht im Ansatz massentauglich ist.

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