Skisprung-Weltcup : Eisenbichler von einem anderen Stern

Markus Eisenbichler fliegt seiner Konkurrenz davon. Auch im zweiten Springen der Weltcupsaison gelingt dem Ausnahmetalent ein eindrucksvoller Sieg. Dann aber wird seine Serie plötzlich gestoppt.
Er hat es schon wieder getan. Anfahrt, Absprung, Landung, Sieg. So simpel kann Skispringen manchmal sein. Wie schon in der Vorwoche beim Weltcupstart in Wisla hat sich Markus Eisenbichler ein weiteres Mal in prächtiger Verfassung präsentiert. Gab es schon in Polen kaum ein Halten über den Sieg auf der Adam-Malysz-Schanze, so war auch im hohen finnischen Norden der Jubel im Team der Deutschen groß. Der zweite Sieg im zweiten Springen des Winters für Eisenbichler, der bei seinen beiden Sprüngen erst nach 146 und 141 Metern wieder festen Boden unter den Skischuhen hatte und später um Mäßigung bat: „Ich bin eher ein bisschen demütig.“





