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Skispringen in Kuusamo : Freund punktet beim Comeback

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„Das war schon ein sehr, sehr schöner Moment“: Severin Freund. Bild: EPA

Nach dem starken Start mit zwei Podestplazierungen hält die Serie der DSV-Adler in Kuusamo nicht an. Bundestrainer Schuster ist mit dem Team dennoch zufrieden. Hoffnung macht der grinsende Rückkehrer.

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          Die Laune ließen sich Werner Schuster und Severin Freund vom verpassten Podestplatz der DSV-Adler im Windspringen von Kuusamo kein bisschen verderben. Rückkehrer Freund zeigte ein breites Grinsen in seinem Gesicht und auch Schuster freute sich mit seinem langjährigen Vorzeigeadler, der nach 22 Monaten Wettkampfpause mit Rang 29 gleich wieder in die Punkte sprang. „Das war schon ein sehr, sehr schöner Moment“, beschrieb Freund im Auslauf seine Gefühle bei der lange ersehnten Rückkehr. Sein Coach lobte: „Er kann gut damit leben und auf diese Leistung aufbauen.“

          Beim ersten Weltcup-Sieg des Japaners Ryoyu Kobayashi (138,5 Meter) verpassten es die Deutschen aber, ihre kleine Podest-Serie von zwei Wettbewerben fortzusetzen. Vor Freund landeten zwar noch fünf Teamkollegen, keiner von ihnen schaffte es aber unter die besten Drei. Karl Geiger sprang als bester Deutscher auf Rang fünf, auch für Olympiasieger Andreas Wellinger reichte es als Neunter zu einem soliden Ergebnis. „Mannschaftlich stehen wir sehr gut da. Man muss zufrieden sein, speziell mit Karl und Andi. Das waren Supersprünge“, lobte Schuster.

          Für die vordersten Regionen reichte es diesmal nicht, neben dem extrem formstarken Kobayashi war auch das polnische Duo Kamil Stoch (140,5 Meter) und Piotr Zyla (136 Meter) zu stark für die DSV-Adler. „Mit einem Durchgang braucht man halt auch Glück“, sagte Schuster. Im Lauf des Tages war wegen teilweise böenartigen Windes die Quali abgesagt und der Wettkampfstart zweimal verschoben worden. Am Ende waren die Organisatoren froh, die 65 Springer in einem Durchgang ohne Komplikationen und Stürze durch den finnischen Wind gebracht zu haben.

          Der Bayer Wellinger, der nach Gold in Pyeongchang in ein kleines Loch gefallen war und einen schwierigen Sommer hatte, konnte seinem Resultat viel Positives abgewinnen. „Vom Sprung bin ich mal zufrieden, da kann man drauf aufbauen“, erklärte er im ZDF. Für die weiteren Deutschen lief es auf der Anlage südlich des Polarkreises schlechter: Stephan Leyhe, der in Wisla noch sein Premierenpodest ersprungen hatte, landete diesmal auf Rang 16, er hatte mit die schwierigsten Bedingungen. Auch Markus Eisenbichler (15.) und Richard Freitag (21.) waren mit ihren Platzierungen nicht zufrieden. Beim zweiten Einzel am Sonntag (17.00 Uhr) gibt es für die sieben deutschen Starter eine neue Chance - dann soll sich auch der turbulente Wind etwas beruhigen.

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