Bob-WM in Altenberg : Der Chefpilot warnt vor Übermut

Rekordchampion Friedrich wäre lieber in Amerika als auf der Heimbahn um WM-Gold gefahren. Trotz aller Erfolge in Zweier- und Viererbob will sich der bodenständige Sachse nicht hochloben lassen.
Unerwartet hat Francesco Friedrich wieder ein Heimspiel. Ursprünglich sollten die Bob-Weltmeisterschaften in Lake Placid ausgetragen werden. Wegen der Pandemie finden in diesem Winter jedoch alle Rennen in Europa statt. Und so darf der Rekordweltmeister aus Pirna wieder vor seiner Haustüre antreten, im Eiskanal von Altenberg. Doch im Gegensatz zu den Titelkämpfen im Februar 2020 geht der 30-Jährige die Aufgabe gelassener an. „Der Druck ist geringer“, sagt er, „wir werden auch wieder gut sein, aber wir können dieses Jahr entspannter die Aufgabe angehen.“





