Doping-Verdacht gegen Chinesen : Tatort Küche?

Im Fall der 23 positiv getesteten Chinesen hält die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA an der Verteidigung ihrer Position fest. Eine wichtige Frage aber kann sie nicht beantworten.
Den Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, Witold Banka, plagt offenbar ein Katarrh. Bankas Botschaft war am Montagabend trotz angerauter Stimme zu verstehen: „Wir sind in jedem Verfahrensschritt dem vorgesehenen Prozedere gefolgt. Käme dieser Fall noch einmal vor, würden wir alles wieder ganz genauso machen“, sagte der frühere Leichtathlet und Minister zu Beginn der Pressekonferenz, die von der WADA einberufen wurde – wegen dieses Falls: Den 23 chinesischen Schwimmern, die im Januar 2021 positiv auf das im Sport verbotene Herzmittel Trimetazidin (TMZ) getestet wurden.


