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Chaos im Eisschnelllauf : „Ein Kleinkrieg über mehrere Jahre“

„Jahre und Jahrzehnte vom Speck gelebt“: In Deutschland steckt das Eisschnelllaufen in einer Dauerkrise. Bild: dpa

Athletenvertreter Moritz Geisreiter spricht im Interview über die Dauerkrise und fragliche Zukunft des Eisschnelllaufs in Deutschland und die Auseinandersetzung zwischen Claudia Pechstein und dem Verband.

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          Herr Geisreiter, Sie sind Athletenvertreter in der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft und im Vorstand des Vereins Athleten Deutschland. Täuscht der Eindruck, oder bekommt das Eisschnelllaufen in Deutschland seit Jahren keinen Boden unter den Füßen?

          Der Eindruck täuscht leider nicht, das stimmt schon. Es kommt natürlich darauf an, ob man von außen auf den Sport blickt oder von innen...

          ...nun ist mit Stefanie Teeuwen in der vergangenen Woche die Präsidentin der DESG zurückgetreten.

          Das verstärkt den Eindruck natürlich. Umso wichtiger wäre, wenn der Verband besser sichtbar machen würde, wie er sich für die Zukunft aufstellt, auch gegenüber den Sportlern. Das wird leider nicht deutlich genug, diesen Vorwurf muss sich der Verband gefallen lassen.

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