Ärger im Sommermärchen-Prozess : Die Angeklagten fehlen „unentschuldigt“

Nach nur wenigen Minuten ist der erste Tag im Sommermärchen-Prozess um den WM-Skandal schon wieder beendet. Die Richterin sieht für das Fehlen der deutschen Angeklagten keinen Entschuldigungsgrund. Der frühere DFB-Chef Theo Zwanziger reagiert empört.
Der erste Verhandlungstag im Schweizer Sommermärchen-Verfahren dauerte nur ein paar Minuten und lief für die angeklagten früheren deutschen Fußball-Funktionäre nicht nach Plan. Richterin Sylvia Frei vertagte den Prozess um dubiose Millionenzahlungen im Zuge der deutschen WM-Kandidatur 2006 vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona in Abwesenheit der drei deutschen Beschuldigten auf Mittwoch. Die ursprünglich für Dienstag anberaumte zweite Sitzung wurde gestrichen.





