Viktoria Rebensburg : Ein Sieg über alle Selbstzweifel

Drei lange Jahre musste Viktoria Rebensburg auf den elften Weltcuperfolg ihre Karriere warten. In Flachau dominiert sie den Riesenslalom nun wieder so wie einst, als sie das Maß aller Dinge war.
Der letzte Kraftakt stand Viktoria Rebensburg noch bevor. Womöglich hatte sie das bereits geahnt, als sie im Zielraum von Flachau mit überragender Bestzeit angekommen war. Sie ging kurz in die Knie, aber nicht vor Aufregung oder Nervosität, wie sie versicherte. „Ich musste mich erst einmal ausruhen“, behauptete die Deutsche nach ihrem famosen zweiten Durchgang beim Weltcup-Riesenslalom im Salzburger Land am Sonntag. Sie verfolgte also kniend die Fahrt der Slowenin Ana Drev, der Führenden nach dem ersten Lauf, und spätestens nach der letzten Zwischenzeit war der Deutschen klar, dass die kleine Verschnaufpause ganz gut war. Denn gleich, da konnte sie sicher sein, würde es für sie noch ein klein wenig stressig werden. Als Siegerin gibt es auch nach einem Skirennen noch allerhand zu tun, das wusste Viktoria Rebensburg in diesem Moment, obwohl ihr letzter Triumph schon eine Weile zurücklag.





