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Lilien unterliegen Heidenheim : Schusters Rechnung geht nicht auf

  • Aktualisiert am

Ernüchtert: Dirk Schuster hängt mit Darmstadt 98 im unteren Tabellendrittel fest Bild: dpa

Die Darmstädter Lilien verlieren gegen den Pokalschreck aus Heidenheim. Noch hat das Team von Trainer Dirk Schuster ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze. Aber das könnte schnell schmelzen.

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          Auch fünf Winter-Neuzugänge in der Startformation konnten nicht helfen: Fußball-Zweitligaverein SV Darmstadt 98 hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag mit 1:2 (0:1) verloren und bleibt damit im unteren Tabellendrittel hängen. Matchwinner für die Gäste war Robert Glatzel (34., 59. Minute/Foulelfmeter). Dem eingewechselten Johannes Wurtz (84.) gelang vor 10.120 Zuschauern nur noch der Anschluss. „Unser Risiko mit fünf neuen Spielern ist nicht so ganz aufgegangen“, räumte Darmstadts Trainer Dirk Schuster ein.

          In der Startformation standen neben Victor Palsson und Patrick Herrmann auch erstmals die Neuzugänge Sören Betram, Christoph Moritz sowie Mathias Wittek, der bis zur Winterpause noch für Heidenheim aktiv gewesen war. Doch vor allem in der ersten Halbzeit bekamen die Lilien keinen Zugriff auf das Spiel. Vieles blieb Stückwerk, was Schuster angesichts der vielen Neuen als „normale Sache“ bezeichnete.

          Mehrere gute Chancen

          Nach dem Pokalerfolg über Bayer Leverkusen unter der Woche präsentierten sich die Gäste vom Anpfiff weg als das bessere Team. Bereits in der ersten Viertelstunde vergaben die Gäste mehrere gute Chancen. In der 34. Minute fiel dann durch Glatzel die verdiente Führung. Der Angreifer schob eine Hereingabe von Robert Andrich ein. Darmstadt hatte vor der Pause lediglich eine gute Gelegenheit durch Tobias Kempe, der an Keeper Kevin Müller scheiterte.

          Kurz nach Wiederanpfiff traf Darmstadts Angreifer Serdar Dursun aus gut 20 Metern nur die Latte. Doch Heidenheim blieb besser. Nach einem Foulspiel von Palsson an Andrich verwandelte der starke Glatzel den fälligen Elfmeter zum 2:0. Nach dem Anschlusstreffer drängte Darmstadt in den Schlussminuten vergeblich auf den Ausgleich, der allerdings nicht verdient gewesen wäre.

          „Ein gebrauchter Nachmittag“

          „Ich denke, dass Heidenheim die spielerisch bessere Mannschaft war, sagte Schuster. „Wir brauchen nicht herumreden, das war ein verdienter Sieg. Für uns war es ein gebrauchter Nachmittag.“ Darmstadt bleibt nach der zweiten Niederlage hintereinander Tabellen-14. mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsrang. Dort steht derzeit der SV Sandhausen, bei dem die Hessen am kommenden Freitag antreten müssen.

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