Körbel zum Tode Hölzenbeins :
„Bernd zählte zu den Allerbesten in Deutschland“

Von
Karl-Heinz Körbel
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Von der Eintracht vereint: Bernd Hölzenbein (links) und Karl-Heinz Körbel, hier 1981
Von der Eintracht vereint: Bernd Hölzenbein (links) und Karl-Heinz Körbel, hier 1981Imago

Bernd Hölzenbein war der umgänglichste der „großen Drei“ bei der Eintracht – ein Mensch, der das Gute wollte und Gutes tat. Auch wenn seine Karriere nicht nur Höhen kannte. Ein Gastbeitrag.

Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Tag bei der Eintracht, an dem ich zum ersten Mal mit den Profis, mit den großen Drei Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein und Bernd Nickel trainieren durfte. Ich konnte einfach nicht glauben, wie unfassbar gut sie am Ball waren. Beim Aufwärmspiel 5 gegen 2 war ich minutenlang in der Mitte, weil ich einfach nicht an den Ball kam. Bernd war von den drei Großen der freundlichste, umgänglichste, ein Mensch, der immer anderen helfen wollte, wenn er nicht gerade einen Frust erlebt hatte. Dann zog er sich in sich zurück, wurde zum Eigenbrötler, dann war ihm alles egal, bis er den Ärger verarbeitet hatte.

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