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Eintracht Frankfurt : Nur noch Korkut?

Ganz Ohr bei der Trainersuche: Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner Bild: Wonge Bergmann

Auf ihrer Trainersuche ist die Eintracht auf die Zielgerade eingebogen. Und im DFB-Pokal starten die Frankfurter beim Bremer SV – „ein gutes Los“, wie Bruchhagen findet.

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          Auf die Zielgerade eingebogen sind sie schon. Doch bis zum finalen Spurt über den letzten Strich dürften nach Informationen dieser Zeitung noch ein paar Tage ins Land ziehen. Aus Eintracht-Kreisen ist zu hören, dass mit der Präsentation des neuen Trainers Anfang kommender Woche zu rechnen ist. Der Frankfurter Sportdirektor Bruno Hübner, der maßgeblich damit beauftragt ist, einen adäquaten Nachfolger für den am 26. Mai zurückgetretenen Thomas Schaaf zu finden, hat den Kreis der Kandidaten eingeengt.

          Ralf Weitbrecht
          Sportredakteur.

          Danach soll nur noch ein einziger Bewerber für den Führungsposten bei der Frankfurter Eintracht übrig geblieben sein. Namen werden von Eintracht-Seite nicht kommentiert. Doch es spricht weiterhin einiges dafür, dass Tayfun Korkut aus dem erweiterten Kreis um Sascha Lewandowski, André Breitenreiter und Kosta Runjaic sehr gute Chancen eingeräumt werden, sich Hoffnungen auf die exponierte Arbeitsstelle beim Tabellenneunten der Fußball-Bundesliga machen zu können.

          Zufall oder vielleicht doch mehr? Mit seinem vormaligen Arbeitgeber Hannover 96 hat sich Korkut, der am 20. April von Präsident Martin Kind von seinen Traineraufgaben entbunden wurde, auf eine Abfindung geeinigt. Der „Kicker“ berichtet von einer Summe in Höhe von 300.000 Euro. Für den 41 Jahre alten, in Stuttgart geborenen Deutsch-Türken wäre damit der Weg frei, sich einer neuen erstklassigen Herausforderung zu stellen.

          Bruchhagen für DFB-Spiel zuversichtlich

          Vor einer keiner allzu großen Herausforderung stehen derweil die Spieler der Eintracht, die sich vom 1. Juli an wieder in Frankfurt treffen, um sich unter der Anleitung eines neuen Chefs auf die neue Saison vorzubereiten. Gestartet wird sie traditionell eine Woche vor dem Bundesligastart mit der Erstrundenpartie im DFB-Pokal. Andrea Petkovic, die Darmstädter Weltklasse-Tennisspielerin, hatte als Losfee kurz vor mitternächtlicher Stunde am Mittwochabend ein gutes Händchen für die Eintracht, denn als vorletzte Begegnung bescherte sie der Eintracht den Bremer SV. Gespielt wird zwischen dem 7. und 10. August.

          Heribert Bruchhagen zeigte sich in einer ersten Reaktion von der Auslosung angetan. „Das Auswärtsspiel beim Bremer SV ist ein gutes Los für Eintracht Frankfurt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Auslosung und überzeugt, dass wir die erste Hauptrunde erfolgreich bestreiten werden“, sagte der Eintracht-Vorstandschef. „Es ist total klasse, dass wir einen Erstligisten bekommen haben. Ich freue mich über die Belohnung für die Mannschaft. Das wird ein besonderes Erlebnis“, sagte der Bremer Trainer Klaus Gelsdorf.

          Platz entspricht nicht DFB-Anforderungen

          Der Oberligaklub muss sich für die Pokalbegegnung einen geeigneten Spielort suchen, da der eigene Platz nicht den Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes entspricht. Im vergangenen Jahr empfing der Bremer SV den Zweitligavertreter Eintracht Braunschweig auf Platz 11 am Weserstadion – und verlor vor 2900 Zuschauern nur knapp 0:1.

          1:0 – der knappste aller Siege reichte der deutschen U-20-Nationalmannschaft, um bei der Weltmeisterschaft in Neuseeland das Viertelfinale zu erreichen, in dem es Deutschland am Sonntagmorgen (3.00 Uhr/MESZ) mit Mali zu tun bekommt. Mit von der Partie beim Sieg gegen Nigeria: Eintracht-Profi Marc Stendera. Der offensive Mittelfeldmann half mit, dass die Mannschaft von Trainer Frank Wormuth den Afrika-Meister durch den Treffer des Bremers Levin Öztunali (19.) schlug. Vorarbeiter für den Treffer des Tages: Stendera. Bis zu seiner Auswechslung in der 70. Minute zeigte der 19 Jahre alte Hesse eine starke Leistung.

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