Siebenkämpferin Schäfer : Das Lächeln ist wieder da

Neue Trainer, neue Techniken: Carolin Schäfer hat „alles um 180 Grad gedreht“ und nimmt für den Siebenkampf einen neuen Anlauf. Persönliche Stimmung und erste Resultate sind vielversprechend.
Daran, dass ohne die Coronavirus-Krise an diesem Freitag die Olympischen Spiele in Tokio begonnen hätten, verschwendet Carolin Schäfer keinen Gedanken mehr. „Ich habe damit abgeschlossen“, sagt die Siebenkämpferin der LG Eintracht Frankfurt. Die Verschiebung sei ihr entgegenkommen. „Ich habe damit ein Jahr gewonnen.“ Im vergangenen Herbst hatte die 28-Jährige die Weltmeisterschaft in Doha wegen einer Knieverletzung ausgelassen. Kurz darauf gab die Silbermedaillengewinnerin von 2017 bekannt, sich nach acht Jahren von Trainer Jürgen Sammert zu trennen und bei den Eltern von Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul, Michael und Stefanie Kaul, einen Neuanfang zu wagen. „Wir haben alles um 180 Grad gedreht“, sagt Carolin Schäfer.





