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Handball-Champions-League : Leere Hände und Köpfe bei den Löwen

  • Aktualisiert am

Aus und vorbei: Die Rhein-Neckar Löwen scheitern in der Champions League. Bild: dpa

Ausgerechnet die nationale Nummer 1 im Handball fehlt im Viertelfinale der Champions League. Die Rhein-Neckar Löwen scheitern an Zagreb. Flensburg dagegen ist wie Kiel weiter.

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          Die Champions League geht ohne den Tabellenführer der Handball-Bundesliga in die entscheidende Phase. Nach einer schwachen Defensivleistung sind die Rhein-Neckar Löwen am Ostersonntag durch eine 29:31 (15:13)-Heimniederlage gegen HC Zagreb überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Das Hinspiel in Kroatien hatte der Spitzenreiter noch mit 24:23 gewonnen.

          Andy Schmid war vor 10.521 Zuschauern mit sieben Treffern bester Torschütze der enttäuschenden Löwen, die bereits mit 13:8 (24.) geführt hatten. „Wir hätten das Spiel eher entscheiden müssen. Deswegen stehen wir jetzt mit leeren Händen da und leeren Köpfen“, sagte der Spielmacher im Bezahlsender Sky.

          Zuvor hatte sich dagegen die SG Flensburg-Handewitt für das Viertelfinale qualifiziert. Dank eines leidenschaftlichen Auftritts gewann der Champions-League-Sieger von 2014 sein Heimspiel gegen Montpellier AHB mit 31:30 (20:14) und feierte damit nach dem 28:27 im Hinspiel auch im zweiten Spiel einen knappen Erfolg. Beste Werfer waren Anders Eggert (12/8) für die Gastgeber sowie Dragan Gajic (12/4) für die Franzosen.

          Zagreb feiert den unverhofften Einzug in die nächste Runde.
          Zagreb feiert den unverhofften Einzug in die nächste Runde. : Bild: dpa

          Im 300. Spiel von Trainer Ljubomir Vranjes für die Flensburger folgte sein Team dem THW Kiel. Der deutsche Meister hatte sich bereits am vergangenen Mittwoch durch ein 36:29 gegen Pick Szeged fürs Viertelfinale qualifiziert. In der Runde der besten Acht trifft Flensburg nun auf Polens Meister KS Vive Kielce, Kiel bekommt es mit Titelverteidiger FC Barcelona zu tun. Spieltermine sind zwischen dem 20. und 24. April sowie zwischen dem 27. April und 1. Mai.

          Im EHF-Pokal ist nach Frisch Auf Göppingen auch der SC Magdeburg ins Viertelfinale eingezogen. Zum Abschluss der Gruppenphase deklassierte der Bundesliga-Zehnte Dinamo Bukarest mit 39:22 (17:9). Das Team von Trainer Bennet Wiegert beendete die Qualifikation für die K.o.-Runde mit vier Siegen und zwei Niederlagen. Beste Werfer für Magdeburg waren Robert Weber und Michael Damgaard mit je acht Toren.

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          Der Viertelfinal-Gegner wird am Dienstag ausgelost. Spieltermine sind der 23./24. April sowie der 30. April und 1. Mai. Damit steht der SC Magdeburg vor einem Terminproblem. Der Bundesligaverein spielt am 30. April beim Final Four in Hamburg das Halbfinale im DHB-Pokal gegen den Bergischen HC.

          In der Bundesliga reichte es für den THW Kiel nur zu einem glücklichen 30:30 (14:14) bei der TSV Hannover-Burgdorf. Der Punktverlust ist für den Titelverteidiger ein Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft, in der die Rhein-Neckar Löwen als Tabellenführer einen Minuspunkt weniger haben. Im zweiten Spiel setzte sich der VfL Gummersbach mit 31:21 (16:11) beim SC DHfK Leipzig durch.

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