Klassiker Eschborn-Frankfurt :
Degenkolb kommen nur kurz die Tränen

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Das Siegertreppchen beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt: Degenkolb, Philipsen und Kristoff (v.l.n.r.)
Das Siegertreppchen beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt: Degenkolb, Philipsen und Kristoff (v.l.n.r.)dpa

Vor zehn Jahren hatte John Degenkolb sein Heimrennen zuletzt gewonnen, nun kam er dem Sieg wieder ganz nah. Doch einer war schneller. Deswegen kamen dem Oberurseler kurz die Tränen, am Ende überwog die Freude.

Es hätte die ganz große Geschichte werden können. Und er hatte ganz fest vor, sie zu schreiben. „Eine positive Nervosität ist da. Ich bin zuversichtlich, gut drauf“, hatte John Degenkolb einen Tag vor dem Rennen Eschborn–Frankfurt noch gesagt. Vor zehn Jahren, als der Radklassiker sich zum 50. Mal jährte, hatte er den Sieg davongetragen, nun, zehn Jahre später, wollte der Oberurseler wieder ganz oben stehen. „Wenn du weißt, dass es bei dir zu Hause vorbeigeht, wird extra Energie freigesetzt“, sagte er.

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