FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Nach Todesfall bei Ocean Race :
Die Zeit des Innehaltens ist vorbei!

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Segeln am Limit: „Scallywag“-Crewmitglied Alex Gough ging auf der Etappe von Melbourne nach Hongkong sogar über Bord.
Segeln am Limit: „Scallywag“-Crewmitglied Alex Gough ging auf der Etappe von Melbourne nach Hongkong sogar über Bord.Konrad Frost/Volvo Ocean Race

Das Ocean Race will als Segelregatta der Superlative auch China und Asien erobern. Tragische und dramatische Vorfälle haben den Jubel zuletzt erstickt. Doch die Parole lautet: Die Show muss weitergehen – ohne Wenn und Aber.

Die Show muss weitergehen – ohne Wenn und Aber: In den vergangenen Tagen hat sich das Social-Media-Team des Volvo Ocean Race auf all seinen Kanälen größte Mühe gegeben, um mit fröhlichen Statements und beeindruckenden Bildern und Videos bei den Fans auf der ganzen Welt die Vorfreude auf die nächste Etappe der prestigeträchtigen Segelregatta um den Erdball zu wecken. Und auch bei der obligatorischen Pressekonferenz der Teamkapitäne vor dem Start der gerade einmal 100 Seemeilen langen Zwischenetappe von Hongkong in die chinesische Millionenmetropole Guangzhou an diesem Donnerstag spielten die zum Teil tragischen und dramatischen Vorfälle der vergangenen Wochen – bei denen der Kapitän eines chinesischen Fischkutters nach einer nächtlichen Kollision mit der teilnehmenden „Vestas“-Yacht sein Leben verlor – nur eine untergeordnete Rolle. Das Signal der Ocean-Race-Organisatoren ist eindeutig: Die Zeit des Innehaltens ist vorbei.

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