Frauenbasketball-WM : Die Professionalisierung hat ihren Preis

Die anstehende Heim-WM soll dem deutschen Frauenbasketball einen langersehnten großen Push verpassen. Doch ausgerechnet die strengeren Auflagen in der Bundesliga drohen den Sport hierzulande auszubremsen.
Svenja Brunckhorst zögert am Telefon nur kurz mit der Antwort auf die Frage, wie sie die Chancen der deutschen Frauen bei der Basketball-Weltmeisterschaft in Berlin (4.–13. September) einschätzt: „Top vier“, sagt die Olympiasiegerin im 3x3-Basketball bei den Spielen in Paris, langjährige Stammspielerin in Wasserburg sowie Kapitänin der Nationalmannschaft. Seit ihrem Karriereende 2024 ist Brunckhorst zudem bei Alba Berlin als Managerin für Mädchen- und Frauenbasketball tätig. Ihrer Meinung nach kann die WM ein Hebel sein, um den deutschen Frauenbasketball, bei dem in den letzten Jahren schon viel passiert sei, auch medial weiter voranzutreiben.


