Bundesliga :
Warum Basketball im Osten nur langsam vorankommt

Von
Stefan Koch
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Treffsicher: Immanuel McElroy ist eine der Säulen im Jenaer Konstrukt.
Treffsicher: Immanuel McElroy ist eine der Säulen im Jenaer Konstrukt.Imago

Es ist noch in weiter Weg, bis die Spielstätten wie im Westen frequentiert sein werden und ein Team aus den neuen Ländern die Playoffs erreicht. Die Gründe liegen vor allem in der Vergangenheit.

Im Jahr 1969 fasste der DDR-Ministerrat den Entschluss, Sportarten ohne Medaillenchance bei den Olympischen Spielen in der Förderung massiv zu beschneiden. Davon betroffen waren auch die Basketballspieler, deren Schicksal damit endgültig besiegelt wurde. 48 Jahre später spielen mit Science City Jena, dem Mitteldeutschen BC und den Oettinger Rockets in Erfurt erstmals drei ostdeutsche Mannschaften in der Basketball-Bundesliga. Es war ein langer und schwieriger Weg für die Korbjäger in den neuen Ländern, die immer noch die Folgen der Entscheidung von 1969 spüren. Basketball hat Boden gutgemacht, aber immer noch einen weiten Weg vor sich. Jena ist nach der Saison 2007/2008 seit 2016 das zweite Mal erstklassig, der MBC aus Weißenfels hat das Image einer Fahrstuhlmannschaft, und Erfurt gilt unter Experten als erster Abstiegskandidat.

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