Box-WM mit Wilder und Fury :
„Ich will diesen Penner zu Boden schicken“

Von
Bertram Job
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Schon vor dem Kampf geht es zwischen Deontay Wilder (links) und Tyson Fury hoch her.
Schon vor dem Kampf geht es zwischen Deontay Wilder (links) und Tyson Fury hoch her.EPA

Der Rückkampf zwischen Champion Deontay Wilder und Tyson Fury in Las Vegas elektrisiert die Szene. Auch die finanziellen Dimensionen sind gigantisch. Zuvor gibt es markige Worte – und Hände in Benzin.

Es geschieht nicht oft im Berufsboxen, dass die Wertung der drei Punktrichter bei einem Titelkampf in der Summe ein Remis ergibt. Kommt es mal dazu, hebt in aller Regel ein größeres Lamento an: Mindestens einer der Kämpfer fühlt sich dann vom offiziellen Verdikt benachteiligt. So geschehen im Dezember 2018, als der britische Herausforderer Tyson Fury in Los Angeles den Großteil seines Duells mit WBC-Weltmeister Deontay Wilder bestimmte, doch am Ende nur halbierten Lorbeer erhielt. Für die Experten gehörte der Gipfel der beiden Kolosse gleichwohl zum Besten, was das sogenannte Königslimit in den letzten Jahren an Spannung und Dramatik aufgeboten hat.

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