FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Kerley ist der schnellste Mann :
Der Sieg gebührt Tante Virginia

Von
Michael Reinsch, Eugene
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„USA, USA, USA!“  Sieger Fred Kerley (Mitte), der Zweitplatzierte  Marvin Bracy (rechts) und der Dritte Trayvon Bromell nach dem Finale über 100 Meter.
„USA, USA, USA!“ Sieger Fred Kerley (Mitte), der Zweitplatzierte Marvin Bracy (rechts) und der Dritte Trayvon Bromell nach dem Finale über 100 Meter.dpa

Amerikanisches Triple: Der neue Weltmeister über 100 Meter, Fred Kerley, hat als Kind das Kämpfen gelernt. Der Zweite und Dritte sind aus demselben Holz geschnitzt.

Vielleicht sind Nationalstolz und Patriotismus das Rezept, mit dem die Vereinigten Staaten für die Leichtathletik zu gewinnen sind – eine Sportart, in der Amerika eine Weltmacht ist, die aber Mühe hat, im wichtigsten Sportmarkt der Welt Aufmerksamkeit zu finden. Die Zuschauer wirkten jedenfalls sehr zufrieden, als sie am Samstagabend, am zweiten Tag der Weltmeisterschaft von Eugene im Bundesstaat Oregon beim Rennen um den Titel des schnellsten Mannes der Welt, drei Amerikaner bejubeln durften: Fred Kerley, der im Vorlauf 9,79 Sekunden gelaufen war, warf sich vor Marvin Bracy und Trayvon Bromell (beide 9,88) ins Ziel und gewann in 9,84 Sekunden.

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