Leichtathletik-EM : „Das ist doch kein Dorfsportfest“

Leichtathletik im Letzigrund ist Jahr für Jahr Weltklasse - beim internationalen Meeting, nicht aber unbedingt bei der EM. Die bittersten Tränen weinte eine deutsche Weitspringerin.
Organisationspannen, Messfehler, Verwirrung um den Zeitplan - nach einem chaotischen Abend bei den Leichtathletik-Europameisterschaften haben sich die Organisatoren am Donnerstag „in aller Form“ entschuldigt. Für Sturm und Regen können die Zürcher nichts, Schweizer Präzision sieht allerdings anders aus. „Wir sind doch nicht bei einem Dorfsportfest“, empörte sich auch Heide Ecker-Rosendahl, die zweifache Olympiasiegerin von München 1972, als Zuschauerin im Letzigrund-Stadion.





