Ärger bei Handball-WM :
Wie im wilden Westen

Von
Frank Heike, Hamburg
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Einreisekontrolle: Nationalspieler Lukas Stutzke unterzieht sich nach der Landung in Kairo dem Corona-Protokoll.
Einreisekontrolle: Nationalspieler Lukas Stutzke unterzieht sich nach der Landung in Kairo dem Corona-Protokoll.dpa

„Alles bis jetzt war ein großer Witz“: Trotz Corona-Pandemie beginnt die bisher größte Handball-WM in Ägypten. Dabei gibt es großen Unmut über die Lücken im Hygienekonzept. Das deutsche Team hofft.

Den Versuch, irgendetwas kleinzureden, unternahm Axel Kromer gar nicht erst. „Das übertrifft unsere Befürchtungen und gibt uns keine Argumente für die, die das hier alles besonders kritisch sehen“, sagte der Sportvorstand des Deutschen Handballbundes (DHB) bei der täglichen Videokonferenz aus dem Teamhotel „Mena House“ zu Gizeh. Sein Wunsch: „Die vielen Hiobsbotschaften aus allen Ecken der Handball-Welt enden jetzt hoffentlich. Wenn die Veranstaltung läuft und die Bubble geschlossen ist, wird es von Tag zu Tag sicherer sein.“ Wie eine gesicherte Erkenntnis klang das nicht.

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