Handball-Remis gegen Russland : Deutscher Stimmungstöter zum Schluss

Die deutsche Auswahl muss die erste Enttäuschung bei der Handball-WM wegstecken. Der Sieg über Russland scheint zum Greifen nahe – doch am Ende herrscht in Berlin eine ungewohnte Stille.
Als der letzte Freiwurf von Steffen Fäth an der russischen Mauer abgeprallt war, kam es noch zu einer kleinen Rangelei. Die Emotionen hatten sich hochgeschaukelt in diesen 60 Minuten, es war Handball als Kampf-, Abwehr- und auch Fehlerspiel. Hochspannend zwar, aber nicht unbedingt ein ästhetisches Vergnügen. Und aus deutscher Sicht endete es mit der ersten Enttäuschung dieser Weltmeisterschaft. Ärgerlicher als das 22:22 als solches war die Tatsache, dass die Mannschaft von Christian Prokop am Montagabend bis in die Schlussphase hinein in Führung gelegen hatte, teilweise mit vier Toren.





