Pietätlose Kampagne des DFB :
Nationalspielerin übt Kritik

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Spielführerin Alexandra Popp entschuldigte sich umgehend für die Kampagne.
Spielführerin Alexandra Popp entschuldigte sich umgehend für die Kampagne.dpa

Vor der WM provozierte die Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich mit einem Werbeclip. Nun aber ging ein Post gründlich schief. Leider mit einem sehr tragischen Hintergrund.

Vor der Fußball-WM der Frauen im Juni sorgten die deutschen Fußballerinnen dank eines selbstironischen Werbespots einer Bank noch für positives Aufsehen. Eine eigene Werbekampagne des Deutsche Fußball-Bundes (DFB) für den Auftakt der neuen Bundesliga-Saison im Stil einer Vermisstenanzeige stieß nun auf heftige Kritik. Nationalmannschafts-Spielführerin Alexandra Popp und der DFB baten am Freitag wenige Stunden nach der Veröffentlichung in den sozialen Netzwerken um Entschuldigung. Der Verband hatte in sozialen Medien Porträts von mehreren Spielerinnen, darunter Spielführerin Alexandra Popp und Marina Hegering im Stile einer Vermisstensuchmeldung veröffentlicht mit den Zeilen: „Seit dem 29. Juni nicht mehr gesehen. Bitte teilen.“

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