FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Julian Nagelsmann im Interview :
„Man muss Menschenfänger sein“

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„Es reicht nicht, der Gute-Laune-Onkel zu sein“: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (links) begrüßt Lothar Matthäus.
„Es reicht nicht, der Gute-Laune-Onkel zu sein“: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (links) begrüßt Lothar Matthäus.Picture-Alliance

Mit dem FC Bayern spielt Julian Nagelsmann beim alten Verein in Leipzig. Im Interview spricht er über seine Rolle als Trainer, den Wechsel von Marcel Sabitzer nach München und die Champions League.

Herr Nagelsmann, was ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Trainer im modernen Fußball haben muss?

Man muss ein Menschenfänger sein. Die Spieler haben heute mehr Interesse, sich selbst zu vermarkten. Als Trainer muss man es hinkriegen, dass nicht die Interessen der Spieler, sondern die Interessen des Teams im Vordergrund stehen. Das geht aber nicht nur durch die Art und Weise, wie man ist. Es reicht nicht, der Gute-Laune-Onkel zu sein, gerade für Spieler, die aus den Nachwuchsleistungszentren kommen. Man muss sie inhaltlich überzeugen.

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