Zweite Bundesliga :
Hannovers kuriose Schicksalsgemeinschaft

Von
Christian Otto, Hannover
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Mirko Slomka (vorne) bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Hannover 96 zusammen mit Geschäftsführer Martin Kind
Mirko Slomka (vorne) bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von Hannover 96 zusammen mit Geschäftsführer Martin Kinddpa

Vor dem Saisonauftakt wirkt Hannover 96 noch unsortiert. Präsident Martin Kind will den Klub wieder wettbewerbsfähig machen – und das ausgerechnet mit einem Duo, das eine unschöne Vorgeschichte verbindet.

Sein Mobiltelefon ist im Dauerbetrieb. Das Arbeitspensum ist enorm. Jan Schlaudraff merkt in seiner neuen Rolle bei Hannover 96, wie komplex der Job des Sportdirektors ist. Er muss einen Spielerkader grundlegend sanieren und unter Zeitdruck gute Arbeit leisten. An diesem Freitag starten die Niedersachsen mit der Partie bei Mitabsteiger VfB Stuttgart in die neue Saison der Zweiten Fußball-Bundesliga, „Es ist eine Mischung aus Neustart und Konsolidierung“, erklärt der 36 Jahre alte Schlaudraff. Von seinem Geschick bei Transferentscheidungen hängt maßgeblich ab, ob das finanziell angeschlagene Hannover 96 nach dem Abstieg wieder wettbewerbsfähig wird.

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