Nachspiel von DFL und Hopfen : Eine Trennung, zwei Verlierer

Hinter den freundlichen Abschiedsworten von DFL und ihrer bisherigen Chefin Hopfen steckt ein tiefer Konflikt. Die gegenseitige Kritik ist leidlich verklausuliert.
Das Experimentieren ist zu Ende, hieß es dieser Tage mit Blick auf die Deutsche Fußball Liga (DFL) sehr allgemein. Was ist damit gemeint? Dass die Geschäftsführerin Donata Hopfen, wie am Mittwochabend vom Aufsichtsrat der DFL beschlossen, mit sofortiger Wirkung durch Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt und Oliver Leki (SC Freiburg) ersetzt wird, nicht mehr mit Versuch und Irrtum an der Zukunft der heiligen Bundesliga herumdoktern durfte? Oder dass der vor einem Jahr mit Zuneigung begrüßte Schachzug, endlich mal eine Frau im Männerklub Fußball an allererster Stelle zum Zuge kommen zu lassen, ins Abseits geführt hat?
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