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Fußball-Ikone Claudio Pizarro : „Interessant, beim FC Bayern etwas zu machen“

  • Aktualisiert am

Zukunft in Rot? Claudio Pizarro hat seine aktive Karriere bei Werder Bremen beendet. Bild: dpa

Direkt nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Bundesligaprofi äußert sich Claudio Pizarro zu seiner Zukunft. Dabei spielt auch der FC Bayern München eine Rolle.

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          Nach dem Ende seiner langen Profi-Karriere erhofft sich Claudio Pizarro ein berufliche Zukunft beim FC Bayern München, wo er von 2001 bis 2007 sowie nochmals von 2012 bis 2015 großen sportlichen Erfolge hatte. Offenbar liegt dem Peruaner ein Angebot des Rekord-Meisters vor.

          „Ich habe immer gesagt, dass ich das Angebot interessant finde, beim FC Bayern etwas zu machen“, sagte Peruaner bei einer Pressekonferenz. Aber er habe das nicht im Laufe der Saison besprechen wollen.

          Bereits im vorigen Jahr hatte Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge erklärt, dass er sich Pizarro in der Funktion als Markenbotschafter vorstellen könnte. „Jetzt ist die Zeit, darüber nachzudenken. Ich werde dabei auch prüfen, was das Beste für meine Familie ist“, meinte Pizarro.

          Auf jeden Fall hofft er noch auf ein Abschiedsspiel: „Das wird auf jeden Fall im Weserstadion stattfinden“, sagte der 41-Jährige, der in 490 Bundesliga-Spielen für Werder und den FC Bayern 197 Tore schoss und sechs Meister-Titel sowie sechs Pokalsiege erkämpfte. Genau terminiert sei das Match aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht.

          Beim FC Bayern derweil kann der frisch verpflichtete Nationalspieler Leroy Sané (24) zu einem entscheidenden Faktor werden, findet jedenfalls Trainer André Breitenreiter. „Leroy ist mit seinem Talent und seinem Potenzial ein Gewinn für jede Mannschaft. Er hat sportliche Waffen: Seine Geschwindigkeit und Abschlussstärke helfen jedem Team, um Spiele entscheiden zu können“, sagte der 46-Jährige dem „kicker“.

          Breitenreiter coachte den Flügelflitzer in der Saison 2015/2016 beim FC Schalke 04, ehe Sané dann zum englischen Premier-League-Klub Manchester City wechselte und dort zahlreiche Titel holte. „Leroy hat sich aus meiner Sicht insbesondere in seiner Persönlichkeit entwickelt. Er hat in einer Mannschaft mit Weltstars gelernt, sich einzuordnen. Darüber hinaus verstanden es die besten Spieler der Welt, seine Qualitäten und Waffen auch bestmöglich in Szene zu setzen“, meinte Breitenreiter.

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