https://www.faz.net/-gtm-9iy46

Zweite Bundesliga : Union Dritter – Leitl bei Debüt im Elfmeter-Glück

  • Aktualisiert am

Torschütze für Union: Akaki Gogia Bild: dpa

Die zweite Bundesliga erlebt einen turbulenten Samstag. Berlin schiebt sich mit einem Sieg wieder auf Platz drei. Paderborn setzt seinen Lauf fort. Und in Fürth gibt es eine hitzige Schlussphase.

          Union Berlin hat in der zweiten Fußball-Bundesliga den dritten Tabellenplatz erobert. Die Eisernen gewannen gegen den SV Sandhausen mit 2:0 (1:0) und schoben sich am FC St. Pauli vorbei, der am Freitag 1:4 beim 1. FC Köln verloren hatte.

          2. Bundesliga
          ANZEIGE

          Der SC Paderborn hat seine Traum-Woche mit einem weiteren Sieg am 21. Spieltag abgeschlossen. Die Ostwestfalen gewannen beim VfL Bochum mit 2:1 (2:0) und feierte nach dem 6:0 vor Wochenfrist gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 3:1-Erfolg unter der Woche im DFB-Pokal beim MSV Duisburg den dritten Sieg. Fürth kam zum Einstand des neuen Trainers Stefan Leitl zu einem 1:0 (0:0) gegen den MSV Duisburg.

          Union Berlin zeigte sich von der 2:3-Niederlage mit Mitkonkurrent FC St. Pauli gut erholt und mischt im Aufstiegsrennen weiter kräftig mit. Sebastian Andersson (11.) gelang das 1:0 für die Hauptstädter, die zu Hause nach wie vor ungeschlagen sind. Akaki Gogia (88.) machte alles klar. „Das war ein schwieriges Spiel für uns. Die erste Hälfte war ganz gut von uns, die zweite nicht so. Wichtig sind aber die drei Punkte, sagte Union-Kapitän Christopher Trimmel (31), der vor dem Match seinen Vertrag bei den Eisernen verlängert hatte, anschließend bei Sky. 

          Mit einem Blitztor hatte Ben Zolinski (1.) das Führungstor für den SCP in Bochum erzielt. Sven Michel (45.+1) erhöhte auf 2:0 und profitierte von einem kapitalen Fehlpass von Bochums Österreicher Dominik Baumgartner. Paderborn rückte auf den fünften Tabellenplatz vor. VfL-Torjäger Lukas Hinterseer (79.) konnte für Bochum mit seinem zwölften Saisontor nur noch verkürzen. In der vierten Minute wäre den Gastgebern fast der 1:1-Ausgleich gelungen. Nach einer Ecke von Chung-Yong Lee köpfte Robert Tesche den Ball allerdings an die Querlatte. Auf der Gegenseite hatte Michel ebenfalls mit einem Schuss an den Querbalken Pech, wobei VfL-Keeper Manuel Riemann allerdings den Ball mit den Fingerspitzen noch gegen die Latte lenkte.

          Fürth beendete eine Negativserie von sechs Spielen ohne eigenen Treffer. Daniel Keita-Ruel (30.) traf zum Siegtor im Nachschuss nach einem vergebenen Foulelfmeter. Er war mit dem umstrittenen Strafstoß zuvor erst an MSV-Keeper Felix Wiedwald gescheitert. In der 90.+1 scheiterte Keita-Ruel wieder mit einem Elfer. Duisburgs Enis Hajri (90.+3) sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Der 41 Jahre alte Leitl war unter der Woche als Nachfolger des am Montag entlassenen Trainers Damir Buric (54) vorgestellt worden.

          Weitere Themen

          Fortuna fit trotz Verletzungen Video-Seite öffnen

          Rheinderby gegen Gladbach : Fortuna fit trotz Verletzungen

          Im Rheinderby treffen die Düsseldorfer am Sonntag auf Borussia Mönchengladbach, die am Donnerstag in der Europa League eine 0:4-Heimniederlage verkraften mussten. Trotz Verletzungspech freut sich Trainer Funkel auf das Spiel.

          Leipzig bleibt Tabellenführer

          3:0 in Bremen : Leipzig bleibt Tabellenführer

          RB Leipzig bleibt auf Kurs: Auch in Bremen dominiert das Team von Julian Nagelsmann. Nur die Torausbeute und eine strittige Gelb-Rote Karte für Laimer trüben die Freude. Werder kann die vielen Ausfälle nicht kompensieren.

          Topmeldungen

          Schlechte Laune im Osten? Das stimmt nicht so ganz.

          Ostdeutschland : Woher die schlechte Laune?

          Steht es dreißig Jahre nach dem Ende der DDR wirklich so schlimm mit der deutschen Einheit und dem Osten? Nein. Die krasse Fehleinschätzung hat auch etwas mit denen zu tun, die heute die politische Meinung im Osten mitprägen.
          Ashton Applewhite

          Altersdiskriminierung : „Man kann nicht jung bleiben“

          Die Amerikanerin Ashton Applewhite kämpft gegen eine Form der Diskriminierung, über die kaum jemand spricht, obwohl sie jeden irgendwann treffen wird. Ein Gespräch über Altersdiskriminierung.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.