FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Spanier Pedri und Gavi bei WM :
Das größte Versprechen des europäischen Fußballs

Von
Sebastian Stier, Doha
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Ihr Spielverständnis ist eine Gabe: Gavi und Pedri (rechts)
Ihr Spielverständnis ist eine Gabe: Gavi und Pedri (rechts)EPA

Die Spanier Pedri und Gavi sind Herz und Hirn der spanischen Mannschaft, die nun auf Deutschland trifft. Sie erinnern verblüffend an ein anderes prägendes Duo – und haben noch eine weitere Gabe.

Als es drauf ankam, vor den Augen und Ohren dieser Fußballwelt, bewies der junge Pa­blo Martín Páez Gavira mit dem Künstlerkürzel Gavi sein geschichtliches Wissen. „Pelé“, platzte es aus ihm heraus. Kurz davor war er gefragt worden, welcher Torschütze noch jünger war bei einer Weltmeisterschaft. Es ist Gavi nur bedingt anzulasten, dass die Antwort nicht ganz vollständig war. Die Frage war auch irreführend, konkret hätte sie lauten müssen, welche Torschützen jünger waren als er. Schließlich ist da auch noch der Mexikaner Manuel Rosas, ein Bub von 18 Jahren und 93 Tagen, 1930, bei der allerersten WM in Uruguay, ging ihm der Torschrei über die Lippen. Sei’s drum, lange her.

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