Freunde des Fußballs : Selbst ernannter Stifter des Friedens

Die menschenfreundlichste Sportorganisation der Welt vergibt den „Peace Prize“. Der Ort der Preisverleihung ist mehr als ein Hinweis auf den Gewinner. Wetten, dass es der Gröfaz wird?
Und der Gewinner ist ... Donald Trump! Die Ehrung ist nicht bestätigt, wird aber so sicher kommen wie das Amen in der Kirche. Nämlich am fünften Dezember, wenn die laut Eigendarstellung menschenfreundlichste Sportorganisation der Welt ihren soeben erfundenen Preis vergibt.
Die Rede ist von unser aller FIFA, die als Brückenbauerin/Entwicklungshelferin/Friedensstifterin das Gute in der Welt verkörpert und bei der auch die Ausweitung aller Fußballgrenzen nicht zu kurz kommt. Dass der Fußballvölkerbund den „FIFA Peace Prize – Football Unites the World“ im Rahmen der WM-Auslosung in Washington vergibt, ist mehr als ein Hinweis auf den Preisträger in spe.
Wetten, dass es der Gröfaz wird? Als größter Friedensstifter aller Zeiten hat US-Präsident Trump nach eigener Zählung sieben Kriege beendet – und damit sogar die Nase vor der FIFA. Dass ihm dennoch nach einer Fehlentscheidung historischen Ausmaßes der Friedensnobelpreis verwehrt wurde, rief seinen Fußballfreund auf den Plan.
Würde uns nicht wundern, wenn der Preisträger bei der Übergabe ein Gegengeschenk ankündigt: den „Trump Peace Prize“, dessen erster Preisträger nur einer aus der allerersten Garde der Menschenfreunde sein kann: Gianni Infantino for Peace!






