Auf vielen Ebenen habe der Umbruch im deutschen Fußball-Nationalteam der Frauen gut funktioniert, sagt die ehemalige DFB-Ko-Trainerin Britta Carlson. Sie erklärt, wo es trotzdem Nachholbedarf gibt.
Englands Fußballerinnen verteidigen erfolgreich ihren EM-Titel, weil sie auf Tugenden wie Disziplin, Einstellung und Willensstärke setzen – und ein Rückstand abermals ihre größte Stärke hervorbringt.
Spanien verliert das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft der Frauen – gegen England im Elfmeterschießen. Anschließend sitzt der Frust tief. Eine Spielerin stichelt gegen die Siegerinnen.
Die EM in der Schweiz offenbarte, wie sehr sich der Fußball der Frauen verändert hat. Doch das Bild ist nicht in allen Bereichen einheitlich. In Deutschland etwa zeigt sich eine eigentümliche Ambivalenz.
In einem spannenden Endspiel der Fußball-EM triumphieren die Engländerinnen im Elfmeterschießen gegen Spanien. Für das Team ist es der zweite EM-Titel in Serie.
Die Fußball-EM der Frauen 2025 findet in der Schweiz statt. Vom 2. bis zum 27. Juli stehen 31 Spiele an. Hier finden Sie alle Infos zu Spielplan, Gruppen, Terminen und Spielorten.
Lucy Bronze muss niemanden mehr etwas beweisen. Für Englands Nationalteam ist sie auch mit 33 Jahren unverzichtbar. Auch weil sie scheinbare Widerstände überwindet – oder sie zu ihrem Vorteil nutzt.
Im Frauenfußball gehe es nicht um Show, da gehe es ums Spiel: Diese These wird auch rund um die Fußball-Europameisterschaft immer wieder vertreten. Stürmerin Chloe Kelly widerlegt sie.
Die Fußballeuropameisterschaft lässt sich für die DFB-Frauen als Neubeginn begreifen. Nicht, weil sie alle Probleme gelöst hätte. Sondern weil sie gezeigt hat, was möglich ist.
Die DFB-Frauen trotzen bei der EM vielen Widerständen. Das bringt ihnen Sympathien ein. Zur Wahrheit gehört aber auch: Auf Dauer reicht allein die Mentalität nicht, um die Weltspitze zu schlagen.
Englands Fußball-Nationalteam kniet nicht mehr. Haben die Spielerinnen deshalb ihren Kampf gegen Rassismus verloren? Nein. Aber sie brauchen Unterstützung.
Als bei der Nervenschlacht im EM-Viertelfinale für die DFB-Frauen alles auf der Kippe steht, helfen Tugenden, die im modernen Fußball oft als altmodisch gelten. Nun ist vieles möglich.
Gegen Schweden verspielt Deutschland den Gruppensieg. Deutlich schwerer könnten Unzulänglichkeiten und Unsicherheiten wiegen, die die DFB-Auswahl offenbart. Ist das der Anfang vom Ende bei dieser EM?
Der Ausfall der Leitfigur im deutschen Team wird bei der EM nicht leicht zu kompensieren sein. Der Bundestrainer muss unter Hochdruck aus einem aufgewählten Ensemble ein handlungsfähiges Kollektiv formen.
Mehr Zuschauer, höhere Prämien, mehr Sponsoren: Die Fußball-EM der Frauen in der Schweiz setzt neue Maßstäbe. Das Wachstum ist eine Chance, sofern der Sport mehr bleibt als die weibliche Variante des Männer-Fußballs.
Wie kann der Frauenfußball attraktiver werden? Vielleicht durch eine Regeländerung: drei Drittel à dreißig Minuten. Diese neue Idee ist nicht schlecht – löst aber nicht das grundlegende Problem.
In diesem Sommer ist viel Begeisterung um den Fußball der Frauen entstanden. Nur die Werbeindustrie hat den Hype unterschätzt. Dabei hätte es Möglichkeiten gegeben, Signale in die Welt zu senden.
Aitana Bonmatí glaubt nicht an Schicksal, sie glaubt an sich selbst. Dass die Weltfußballerin bei dieser Europameisterschaft eine Hauptrolle spielt, war lange nicht abzusehen.
DFB-Vizepräsidentin Célia Šašić erklärt im Interview, was der Hype um die Frauen-EM in Deutschland auslösen kann und warum sich der deutsche Frauenfußball die Spanierinnen zum Vorbild nehmen sollte.
Ann-Katrin Berger sorgt dafür, dass die DFB-Frauen ins EM-Halbfinale kommen. Dann begeht sie einen folgenschweren Fehler. Die Torhüterin ist untröstlich. Der Blick in die Zukunft ist dennoch positiv.
Die DFB-Frauen trotzen bei der EM vielen Widerständen. Das bringt ihnen Sympathien ein. Zur Wahrheit gehört aber auch: Auf Dauer reicht allein die Mentalität nicht, um die Weltspitze zu schlagen.
Nach dem Aus für die deutschen Fußballerinnen feiern die internationalen Medien vor allem die Weltfußballerin Bonmati. In England freut man sich über die Chance zur Revanche. Die Pressestimmen.
Brand macht Meter für zwei, Berger ist einmal nicht zur Stelle, und Bühl trifft einfach das Tor nicht. Die deutschen Fußballerinnen in der Einzelkritik nach dem 0:1 im EM-Halbfinale gegen Spanien.
Lieber auf den Opa hören als auf Social Media: Ann-Katrin Berger hat entscheidend dazu beigetragen, dass die deutsche Elf bei der Frauen-EM bis ins Halbfinale kam. Wie tickt die DFB-Torhüterin?
Nach großem Kampf verliert Deutschland 0:1 gegen dominante Spanierinnen und verpasst den Einzug ins EM-Finale knapp. Erst kurz vor dem Ende der Verlängerung fällt der entscheidende Treffer.
Ihr Moment ist jetzt: Zwei Jahre lang war Fußballspielerin Claudia Pina aus Protest nicht bei der spanischen Nationalmannschaft dabei. Nun schießt sie ein Tor nach dem anderen. Wie ist es dazu gekommen?
Die deutschen Fußballfrauen müssen im EM-Halbfinale eine Strategie gegen die „Rote Furie“ aus Spanien finden. Wie sich das Team stabilisieren kann – und wer dabei eine Schlüsselrolle einnimmt.
England steht im Finale der Fußball-Europameisterschaft der Frauen, Italien muss nach einer turbulenten Schlussphase im Halbfinale die Heimreise antreten. Die internationalen Medien finden deutliche Worte.
Lange wirkt England unkonzentriert und bleibt unter den eigenen Möglichkeiten – bis ein 19 Jahre altes Talent mit besonderem Namen ins Spiel kommt. Doch trotz des Erfolgs könnte diese Generation ihre beste Zeit hinter sich haben.
In letzter Minute fällt der entscheidende Elfmeter, mit dem England in das Finale der Frauenfußball-EM einzieht. Knapp haben Sie das Spiel gegen Italien mit 2:1 gewonnen.
Zwei späte Gegentore, davon eins per Elfmeter: Man kann kaum unglücklicher ausscheiden als Italiens Fußballerinnen gegen England. Der Elfmeter, der das Spiel entschied, sorgt noch immer für Diskussionen.
Lange sieht es nach einem sensationellen Finaleinzug des italienischen Überraschungsteams aus, doch eine junge Engländerin rettet ihr Team spät in die Verlängerung. Dort bringt ein umstrittener Pfiff die Entscheidung.
Nach der Unsportlichkeit der Nationalspielerin verkündet die UEFA nun das Ausmaß der Sperre. Zuvor hatte sich die DFB-Sportdirektorin hinter die Spielerin gestellt – und eine neue Version der Ereignisse präsentiert.
Sie gehört zu den erfolgreichsten Trainerinnen im Frauenfußball – und doch gab es vor dem EM-Start Diskussionen um Sarina Wiegman. Nun steht sie mit England im Halbfinale. Dahinter steckt ein ausgeklügelter Plan.
Englands Fußball-Nationalteam kniet nicht mehr. Haben die Spielerinnen deshalb ihren Kampf gegen Rassismus verloren? Nein. Aber sie brauchen Unterstützung.
Die Freude über den Halbfinal-Einzug bei der Fußball-EM der Frauen wird für DFB-Torhüterin Ann-Katrin Berger und ihre Partnerin Jessica Carter getrübt. Die englische Nationalspielerin zieht Konsequenzen.
Erst zeigt sie eine unglaubliche Parade, dann trifft und hält sie im Elfmeterschießen. Ann-Katrin Berger sorgt für den deutschen Einzug ins EM-Halbfinale. Danach hat sie eine emotionale Botschaft.
Kathrin Hendrichs Aussetzer wirft den Plan des Bundestrainers früh über den Haufen. Trotzdem sind Christian Wücks Ideen Teil der Erklärung für den Triumph der DFB-Frauen gegen Frankreich.
Die DFB-Frauen erwehren sich in 100-minütiger Unterzahl erfolgreich Frankreichs Angriffen. Das EM-Halbfinale ist der Lohn für einen „unvergesslichen Abend“ und zeigt, wie Deutschland auch Spanien schlagen könnte.
Fast das gesamte Viertelfinale spielt Frankreich bei der Fußball-EM in Überzahl. Dennoch gewinnt Deutschland nach Elfmeterschießen. Die Enttäuschung bei den Verliererinnen ist immens.
Das dramatische deutsche EM-Viertelfinale erzählt viele besondere Geschichten. Bei den internationalen Medien steht Ann-Katrin Berger im Mittelpunkt. Die französische Presse verzweifelt nach dem Aus.