Biathlon-Mekka Oberhof :
Altersschwacher Grenzadler

Von
Claus Dieterle, Oberhof
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Modernisierung nötig: Die Biathlon-Anlage von Oberhof
Modernisierung nötig: Die Biathlon-Anlage von OberhofBABANI/EPA-EFE/REX/Shutterstock

An diesem Wochenende herrscht wieder Begeisterung beim Weltcup: Oberhof will aber auch die Biathlon-WM 2023 – das macht Millioneninvestitionen nötig, um in der Moderne anzukommen.

Der Spaß kam erst, als Martin Fourcade im strömenden Regen in die Arena am Grenzadler kam und die Atmosphäre in sich aufnahm. „Da habe ich gedacht, die Zuschauer hier harren bei dem Wetter alle aus, auch um dich zu sehen. Da musst du ran.“ Zwei Stunden später, nach getaner Arbeit – zehn Kilometer Sprint inklusive fehlerfreiem Schießen – und nach seinem 64. Weltcupsieg vor den Norwegern Emil Hegle Svendsen und Johannes Thingnes Bö, hatte Mister Biathlon aus Frankreich noch bessere Laune und sagte mit Blick auf die 12.400 Fans: „Wenn man die Begeisterung hier spürt, dann ist das die pure Motivation.“ Es klang fast wie eine kleine Liebeserklärung an den Ort, an dem am Samstag die Verfolgungsrennen bei Frauen (12.15 Uhr) und Männern (15 Uhr/ beides bei ARD und Eurosport) anstehen.

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