Familie und Berufstätigkeit :
Was soll denn dieser Pessimismus?

Von
Michaela Kreyenfeld
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Und abends sehen sie sich wieder: Mutter und Kind verabschieden sich in einer Kölner Kita für den Tag. Aufnahme aus dem Oktober 2014
Und abends sehen sie sich wieder: Mutter und Kind verabschieden sich in einer Kölner Kita für den Tag. Aufnahme aus dem Oktober 2014dpa

Mit siebzig Prozent berufstätigen Frauen liegt Deutschland noch vor Frankreich. Doch die Zahl täuscht. Und die Erwartung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ließe sich allein über externe Kinderbetreuung herstellen, hat sich nicht erfüllt. Ein Gastbeitrag.

Deutschland hat seine Familienpolitik im letzten Jahrzehnt grundlegend reformiert. Wissenschaftler im In- und Ausland waren fasziniert von dem Umstand, dass es ausgerechnet eine konservative Familienministerin war, die Deutschland aus dem familienpolitischen Dornröschenschlaf wachrüttelte und Reformen wie das Elterngeld und den Ausbau der Krippenbetreuung durchsetzte.

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