Vietnamesischer Gastronom : Die Sehnsucht des Flüchtlings

„Monsieur Vuong“ ist über die Grenzen Berlins hinaus längst eine Instanz – aus New York, Tel Aviv, London oder Moskau kommen Angebote rein. Aber die Geschichte des Vietnamesen ist selbst Stammgästen unbekannt.
Als Erstes steigt einem der Duft der Räucherstäbchen in die Nase, hier an der Alten Schönhauser Straße, mitten in der Mitte Berlins. Man blickt auf, sieht rote Bänke und Tische, die große Tür bringt Glocken zum Klingeln. Und dann gesellen sich Reis, Zitronengras und Koriander zu den Räucherstäbchen. Die Wände leuchten in warmem Orange, ein französisches Chanson begrüßt einen wie einen guten Freund, und ein junger Mann blickt einen mit dunklen Augen an: Willkommen im „Monsieur Vuong“, der wohl bekanntesten vietnamesischen Garküche Berlins.





