Skandal um die WM-Vergabe :
Die DFB-Spitze wusste wohl schon 2000 vom Warner-Deal

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Wer wusste wann was? Franz Beckenbauer und Fedor Radmann (2.v.r.) haben Jack Warner das Angebot unterbreitet, Hort R. Schmidt (l.) erfuhr kurz danach davon. Und Wolfgang Niersbach (r.) zumindest früher als bekannt.
Wer wusste wann was? Franz Beckenbauer und Fedor Radmann (2.v.r.) haben Jack Warner das Angebot unterbreitet, Hort R. Schmidt (l.) erfuhr kurz danach davon. Und Wolfgang Niersbach (r.) zumindest früher als bekannt.AP

Die DFB-Spitze hat womöglich schon kurz nach der Vergabe der WM 2006 von Franz Beckenbauers dubiosem Angebot an Jack Warner gewusst. Der Vorgang wurde laut eines Zeitungsberichts nach einem Aktenvermerk verschwiegen.

Spitzenfunktionäre des DFB haben womöglich schon vor 15 Jahren Kenntnis erhalten vom Bestechungsversuch im Vorfeld der Vergabe der WM 2006. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ waren der damalige Generalsekretär des Verbandes sowie ein weiterer Spitzenfunktionär bereits wenige Tage nach der Vergabe des Turniers am 6. Juli 2000 mit dem Vorgang befasst. Nach einem Vermerk in den Verbandsakten sei das Thema verdrängt worden. Erst die Ermittler der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hätten diesen Hinweis nun gefunden.

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