Kommentar : Schalker Bauernopfer

Manager und Trainer verkaufen die Suspendierung der Spieler Boateng, Sam und Höger als deutliches Signal für den Rest der Schalker Mannschaft. Tatsächlich soll sie von Fehlern der sportlichen Führung ablenken.
Auch Horst Heldt kann ein harter Hund sein. Diesen Anschein wollte der Sportvorstand des FC Schalke 04 nach der Blamage in Köln offenbar erwecken. Lange hatte er vieles laufen lassen im Staate Schalke, in dem schon länger manches faul ist. Mit dem Rauswurf des Mittelfeldstars Kevin-Prince Boateng und des weniger namhaften Flügelspielers Sidney Sam hat Heldt die anderen Profis gewarnt: Wer nicht mitzieht, der fliegt raus. Das klingt konsequent. Aber letztlich trifft es zwei Spieler, die Schalke zum Saisonende ohnehin loswerden wollte; die schon länger keine große Rolle mehr spielen – weder auf dem Rasen noch in den Planungen.





