Zehnkämpfer Arthur Abele :
Der Achilles der Leichtathleten

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Seltener Moment der Freude: Abele bei der EM im Siebenkampf 2015
Seltener Moment der Freude: Abele bei der EM im Siebenkampf 2015AP

Dem Schmerzensmann der deutschen Leichtathletik bleibt das Verletzungspech treu. Der Hallen-EM-Zweite Arthur Abele fällt mit einem Achillessehnenriss für WM aus.

Auf seiner Homepage wirbt er noch mit dem Slogan „Arthur is back“ für seine Rückkehr in die Leichtathletik nach langer Verletzungspause, doch nun hat sich Zehnkampf-Ass Arthur Abele erneut einen schweren Rückschlag erlitten. Der 28-Jährige zog sich einen Achillessehnenriss zu und fällt somit für die Weltmeisterschaften im August in Peking aus. Der EM-Fünfte vom SSV Ulm 1846 bleibt der große Pechvogel der deutschen Leichtathletik: nach seiner Olympia-Teilnahme 2008 hatte er wegen vieler Verletzungen fast fünf Jahre lang keinen Zehnkampf bestreiten können. Dann war ihm 2013 endlich ein gutes Comeback gelungen, als er in Bernhausen durchhielt und 8151 Punkte erzielte. Im gleichen Jahr wurde er deutscher Meister im Zehnkampf. Anfang März 2015 gewann er schließlich bei der Hallen-EM in Prag Silber im Siebenkampf - sein bislang größter Erfolg.

„Das ist natürlich sehr, sehr bitter, nachdem er sich zuletzt an die Weltspitze zurück gekämpft hatte“, sagte Idriss Gonschinska, Cheftrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, in einer ersten Reaktion. „Ich bedauere außerordentlich, dass er uns in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung steht, aber ich bin überzeugt, dass er sich wieder zurückmeldet.“

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Abele hat sich die Verletzung im linken Bein beim Hochsprung-Training zugezogen und wird nun im Bundeswehrkrankenhaus von Ulm operiert.

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